Landschaftliche Gräberfelder auf Friedhöfen. Bestandsaufnahme und Diskussion der Gestaltung.
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DE
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Kassel
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ZLB: Kws 215/185
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DI
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Abstract
Inhalt der Abhandlung ist ein Abgleich zwischen Gestaltungen landschaftlicher Gräberfelder des 21. Jahrhunderts auf Friedhöfen mit Empfehlungen zur gartenkünstlerischen Gestaltung idealer Landschaft aus dem Ende des 18 Jahrhunderts, damals von C. C. L. Hirschfeld in Bezug auf den Landschaftsgarten entwickelt. Dabei wird davon ausgegangen, dass in der Gegenwart die Verwendung von Landschaft auf Friedhöfen an den aufklärerischen Landschaftsbegriff anschließt, in dem Landschaft mit Vorwärtsgewandtheit und mit Stimmungen verbunden wurde. Mit der Benennung landschaftlicher Gräberfelder auf kleinen und großen Friedhöfen nach Motiven von Landschaft wird an diesen Stellen die Erwartung eines Anschlusses an jene Gartenkunst geweckt, die Landschaft in die Gartenkultur übertrug. Die Praxis der Beispiele auf Friedhöfen entfaltet sich zwischen fortgesetzter Pflege von Vegetations-Altbeständen und Neuanlagen von Vegetation sowie einer Nutzung der Flächen für Gräber. Als nicht zu unterschätzende Einflussgrößen auf die Gestaltungen erweisen sich die umgebenden Friedhofsstrukturen und Überlappungen der Landschaftsmotive zu noch anderweitigen Bedeutungen der Vegetation.
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