Rechtlicher Lösungsansatz könnte Einsparpotenziale heben. Studie zum Contracting im Mietwohnungsbau.

Hammonia
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Hammonia

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Hamburg

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0939-625X

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ZLB: 4-Zs 613
BBR: Z 143

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Abstract

Private Haushalte verbrauchen 28,5 Prozent der Endenergie in Deutschland. Die Mietwohneinheiten repräsentieren einen Nutzwärmebedarf in Höhe von 218,8 Terawattstunden pro Jahr. Da viele Heizungsanlagen veraltet sind, gibt es in diesem Bereich erhebliche Effizienzpotenziale durch deren Ausschöpfung Kosten eingespart werden können und ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet wird. Vor diesem Hintergrund wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) eine Studie durchgeführt, die das "Contracting im Mietwohnungsbau" untersucht. Die Studie analysiert die Entwicklungsmöglichkeiten, die Nutzungs- und Einsparpotenziale des Contractings im Mietwohnungsbau ebenso wie die Hemmnisse, die eine Implementierung von Contracting-Modellen nach wie vor beeinträchtigen. Außerdem wird ein rechtlicher Lösungsansatz vorgestellt. In dem Beitrag werden die Ergebnisse der Studie zusammengefasst dargestellt. Mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit von Contracting-Projekten werden die Entscheidungskriterien Gebäudetyp, Energieträger und Gebäudealter herangezogen. Zum bevorzugt geeigneten Contracting-Potenzial wurden Gebäude mit mindestens 13 Wohneinheiten ermittelt, die mit Heizöl- oder Erdgasanlagen ausgerüstet sind, welche vor dem Jahr 2000 errichtet wurden. Hier würde das Energieeinsparpotenzial 21,7 Terawattstunden jährlich betragen. Als Lösungsansatz für die Erleichterung von Contracting-Modellen wird eine Neuordnung des Mietrechts angesehen, dass die Übernahme der Wärmelieferungskosten durch die Mieter vorschlägt.

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Die Wohnungswirtschaft

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Nr. 11

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S. 56-57

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