Vom Abfall zum Wertstoff. Klärschlammverwertung.
Eppinger
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Eppinger
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DE
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Schwäbisch-Hall
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0723-8274
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ZLB: 4-Zs 3025
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Abstract
Bei der Abwasserbehandlung in Deutschland fallen jährlich rund zwei Millionen Tonnen Klärschlamm (Trockensubstanz) an. Derzeit wird etwas mehr als die Hälfte der kommunalen Klärschlämme im Landschaftsbau und in der Landwirtschaft zu Düngezwecken eingesetzt. Die verbleibende Restmenge wird thermisch in Kraftwerken, Zementwerken und in eigens für Klärschlamm errichtete Monoverbrennungsanlagen verwertet oder nach Vorbehandlung in Deponien gelagert. Unter den Aspekten Energieeffizienz, Klima- und Ressourcenschutz, aber auch Verbraucherschutz wird der Anteil der thermischen Verwertung von Klärschlamm in Zukunft zunehmen, da sie nicht nur die sauberste Lösung darstellt, sondern neben der Schadstoffeliminierung weitere Vorteile bietet. Durch die Erhöhung der Kapazitäten für die Monoverbrennung eröffnen sich neue Möglichkeiten der Rückgewinnung begrenzter Rohstoffe zu einem nicht unerheblichen Teil sowie der Schließung von Stoffkreisläufen. Bundesländer wie Baden-Württemberg, Baden-Württemberg und Bayern favorisieren den Ausstieg aus der Klärschlammdüngung, um mögliche Schadstoffkonzentrationen im Boden langfristig auszuschließen, und befürworten die thermische Verwertung. In dem Beitrag werden Verfahren zur Klärschlammverwertung aufgezeigt. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass durch geeignete Verfahren aus der ausschließlich von Monoverbrennungsanlagen erzeugten Klärschlammasche wertvolle Nährstoffe wie zum Beispiel Phosphor gewonnen werden können. Abschließend wird berichtet, dass die Novellierung der Klärschlammverordnung die bestehenden Schadstoffgrenzwerte für den Einsatz als Dünger verschärfen wird.
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Der Gemeinderat
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Nr. 2
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S. 38-39