Regionalisierung des ÖPNV als Chance der Raumordnungspolitik. Perspektiven der Eisenbahnstrukturreform und der Regionalisierung des Schienenpersonennahverkehrs.

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Hannover

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ZLB: 94/2517-4
BBR: C 24 577

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S

Abstract

Die Arbeit über die Perspektiven der Bahnreform und der Regionalisierung des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) beginnt mit einer Charakterisierung der Eisenbahn und des ÖPNV als Problembereiche des Verkehrssystems. Vorarbeiten für eine Regionalisierung des ÖPNV sind mit der Reorganisation in den neuen Bundesländern geleistet, die deutliche Verbesserungen gegenüber den Strukturen in den alten Ländern aufweist. Angesichts zunehmender Finanzierungsprobleme im ländlichen ÖPNV und der anstehenden Strukturreformen können Erfahrungen im Ausland von Interesse sein. Die Verfasser stellen eine Übersicht über die Finanzverantwortung und die organisatorischen Zuständigkeiten im ÖPNV verschiedener europäischer Länder zusammen. Sie fordern die Regionalisierung als Maßstabswechsel, die eine Umorganisation des gesamten Raumüberwindungssystems nötig macht, die im Hinblick auf Verkehrsvermeidung, -verlagerung und - optimierung auch alle vorgelagerten Bereiche (Telekommunikation, Flächennutzung) einschließt. Die Forderung nach einem "neuen ÖPNV" muß sich weniger an der Konfrontation mit dem Pkw von heute als an der Koevolution des verbesserten ÖPNV mit dem Pkw von morgen orientieren. Regionalisierung muß als mehrstufiges Zielsystem behandelt werden. Von der "Regionalisierung zur Erhaltung des raumordnungspolitischen Ziels einer Mindestversorgung im ÖPNV" über die "Regionalisierung zur Förderung eines neuen ÖPNV für den Stadt-Land-Verbund von morgen" zur "Regionalisierung zur Schaffung 'gleichwertiger Lebensbedingungen' in allen Regionen". Im Verlauf der Arbeit werden die Fragen der Art und der Finanzierung der Regionalisierung und die Rolle der Deutschen Bahn AG im regionalisierten ÖPNV angesprochen und die kritischen Punkte der Regionalisierung in raumordnungspolitischer Sicht aufgegriffen. Unter der Frage "Welcher ÖPNV für welche Region?" werden alternative Leitbilder für einen beliebten und finanzierbaren ÖPNV in der Fläche entworfen. Schließlich können thesenartig die sich aus der Regionalisierung ergebenden Forderungen für die Raumordnung aufgestellt werden. goj/difu

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54 S.

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ARL-Arbeitsmaterial; 203