Wer wenig hat, zahlt viel. Über die Entwicklung der Mietbelastung auf dem Kölner Wohnungsmarkt.

Schibri
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Uckerland

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0934-5868

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1013320-3

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ZLB: Kws 100 ZB 6815

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Abstract

Kölns Wohnungsmarkt ist angespannt. Erhöht wurde der Druck auf diesen Markt vor allem durch das anhaltende Bevölkerungswachstum in den 2010er Jahren, das von einer entsprechenden Steigerung der Mieten begleitet wurde. Sowohl bei den Angebots- als auch den Bestandsmieten waren deutliche Zunahmen zu verzeichnen. So stiegen die Neuvermietungspreise im Zeitraum 2009 bis 2019 um rund 40 %. Diese Entwicklung blieb nicht ohne Konsequenzen. So stellt der Kölner Wohnungsmarkt insbesondere einkommensschwächere Haushalte vor erhebliche finanzielle Herausforderungen. Der Beitrag fokussiert die finanzielle Belastung von Haushalten durch die von ihnen zu zahlende Miete. Datengrundlage ist die städtische Bevölkerungsumfrage "Leben in Köln". Es erfolgt ein Vergleich der letzten Befragungsergebnisse aus dem Jahr 2016 mit Ergebnissen der Erhebung 2009. Besonderes Augenmerk liegt zudem auf der Berücksichtigung unterschiedlicher Miet- und Haushaltsformen und, damit verbunden, ungleichen Einkommensverhältnissen.

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Stadtforschung und Statistik : Zeitschrift des Verbandes Deutscher Städtestatistiker

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2

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67-74

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