Armut in der sozialen Marktwirtschaft. Möglichkeiten und Probleme ihrer Überwindung aus ordnungspolitischer Sicht.

Francke
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Tübingen

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BBR: B 13 252

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Abstract

Dargestellt werden die Ergebnisse einer Untersuchung des Bundesministeriums für Wirtschaft. Zentrale Fragestellungen hierzu sind, was Wirtschafts- und Sozialpolitik im Zuge der anstehenden Umgestaltung des Sozialstaates zur Vermeidung und Überwindung von Armut beitragen können und ob der ordnungspolitisch gesteckte Rahmen der sozialen Marktwirtschaft für die gegenwärtigen Problemlagen ausreicht. Deutlich wird in der Studie, daß weder Leistungs- und Wachstumshemmnisse noch Sockelarbeitslosigkeit sowie zunehmende Sozialhilfeabhängigkeit primär Folge einer Verletzung des "Lohnabstandsangebots" sind. Wege aus der Armut sowie die Instrumente der Armutsvorbeugung müssen daher eine wesentlich größere Bandbreite aufweisen. Dargestellt wird eine Reihe von Ansätzen zur (ordnungspolitischen Fortentwicklung) der sozialen Marktwirtschaft. Diese reichen von einer konsequenteren Realisierung des Leistungswettbewerbs über eine flexible Koordination der Übergänge vom zweiten bzw. dritten Arbeitsmarkt in den ersten und eine systematische Förderung privater Eigeninitiative, Selbsthilfe und Selbstorganisation bis hin zu einer armutsresistenten Verzahnung des Steuer- und Transfersystems. - Veith

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XIV, 229 S.

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Tübinger volkswirtschaftliche Schriften; 12