Die Bahn kommt in die Fläche zurück - wenn die Voraussetzungen stimmen. Reaktivierung von Schienenstrecken.
Alternative Kommunalpolitik
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Alternative Kommunalpolitik
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DE
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Bielefeld
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0941-9225
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ZLB: Kws 740 ZB 6736
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Abstract
Seit Ende des Zweiten Weltkriegs hat sich die Bahn zunehmend aus der Fläche zurückgezogen. Eine gegenläufige Entwicklung setzte bereits mit Beginn der 1990er Jahre ein. Immer mehr Regionen und Städte drängten darauf, wieder an das Eisenbahnnetz angebunden zu werden. Mit der Bahnreform und der Regionalisierung des Schienenpersonennahverkehrs im Jahr 1996 änderten sich die Rahmenbedingungen für die Reaktivierung von Eisenbahnstrecken zum Positiven. In dem Beitrag wird die Frage behandelt, unter welchen Voraussetzungen die Rückkehr aufs Gleis überhaupt gelingen kann. Zunächst gilt es, die entsprechenden Nutzer- und Zielgruppen zu identifizieren, die hauptsächlich im Berufs-, Schüler- und Freizeitverkehr zu finden sind. Die Belange des Schienengüterverkehrs sollten nicht vergessen werden. Gelingt es, den Güterverkehr in einer Region zu beleben, entlastet dies die Straßen vom Lastwagenverkehr. Zur langfristigen Vorbereitung einer Streckenaktivierung zählt die Berücksichtigung in Landesentwicklungsprogrammen und den jeweiligen Regionalplänen. Stillgelegte Eisenbahnstrecken sind je nach Zustand und Status der Infrastruktur unterschiedlich weit von einer Reaktivierung entfernt. Um die Eisenbahninfrastruktur zu sichern, ist ein Infrastruktursicherungsvertrag mit dem Eigentümer der Bahnanlagen ratsam. Für eine erfolgreiche Wiederbelebung ist es von zentraler Bedeutung, dass von Beginn an aktiv über den Nutzen und die aktuellen Vorbereitungs- und Planungsstände informiert wird. Es muss vermittelt werden, dass mit einer Streckenaktivierung das Angebot im öffentlichen Verkehr einer Region durchgreifend verbessert wird.
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Fachzeitschrift für alternative Kommunalpolitik : AKP : Fachzeitschrift
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Nr. 2
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S. 40-42