Traditionelle Stadtquartiere in Semarang und Yogyakarta, Indonesien. Möglichkeiten der Revitalisierung und innovativen Nutzung des historischen Städtebaus.

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Die indonesische Stadtplanung baut auf westlichem städtebaulichen Gedankengut auf, während der eigentliche Städtebau in Indonesien nach östlicher Weise und asiatisch beeinflussten Prinzipien abläuft. Die Untersuchung stellt die städtebauliche Situation grundsätzlich als ineffektiv und ineffizient in Frage und begründet dies in ihrem ersten Teil. Daraus ergibt sich die Frage, welches die spezifischen Betrachtungen und Überlegungen sind, denen Entwurfskonzeptionen und -strategien unterliegen, um indonesische Stadtquartiere nachhaltig gestalten und entwickeln zu können. Die Hypothese lautet: Aus der städtebaulichen Analyse von historisch gewachsenen Quartieren in indonesischen Städten lassen sich Grundlagen für innovative Umsetzungen für nachhaltige Stadtquartiere ableiten. Im zweiten Teil analysiert eine empirische Untersuchung in Yogyakarta und Semarang anhand konkreter Fallbeispiele die zwei indonesischen Stadttypen (Binnenstadt und Küstenstadt) und zwei darin enthaltene, gegensätzlich aufgebaute Quartiertypen (islamisches und chinesisches Viertel). Die Analyse zeigt in graphischen und numerischen Darstellungen den Zustand dieser Gebiete von Stadtebene bis Gebäudeebene. Das städtebauliche Potenzial, aber auch die darin enthaltenen Probleme werden gezeigt und miteinander verglichen. difu

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287 S., Anh.

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