Behindertengerechte Ausrüstung von Lichtsignalanlagen. Modellprojekt Berlin-Kreuzung, Kantstraße/Schlüterstraße.

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0039-2219

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BBR: Z 763
IRB: Z 629

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Abstract

Um für Blinde und Sehbehinderte gleichwertige Mobilitätsbedingungen mit einer sicheren Teilnahme am Straßenverkehr zu erreichen, ist in Berlin geplant, zukünftig alle dem Fußgängerverkehr dienenden Lichtsignalanlagen im Neu- und Ersatzbau blindengerecht auszurüsten. An einer innerstädtischen Kreuzung sind dazu die Ausstattungskomponenten, deren Auswahl nach den Vorgaben des DIN-Entwurfs 32981 und der RiLSA erfolgte, erprobt worden. Auf Grund der Untersuchungsergebnisse werden folgende Zusatzeinrichtungen vorgesehen: Dauersignalgeber mit automatischer Anpassung an das Umgebungsgeräusch zum Auffinden der Signalmaste, an denen sich die Anforderungstaster befinden, akustische Signalgeber zur Anzeige der Freigabezeit nach erfolgter Anforderung, ebenfalls mit automatischer Lautstärkenanpassung an den Umgebungsgeräuschpegel, taktile Signalgeber zur Anzeige der Freigabezeit (in Kombination mit dem Anforderungstaster), mit einem Richtungspfeil, auf dem zusätzliche Informationen über den Verlauf der Fußgängerfurt (z. B. Mittelinsel) gegeben werden können. Außerdem sollen nach Möglichkeit Rillenplatten, die auf die Bordsteinkante hinweisen, in die Gehwege eingebaut werden.

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Straßenverkehrstechnik

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Nr.3

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S.101-106

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