Psychiatriereformen zwischen Medikalisierung und Gemeindeorientierung. Eine kritische Bilanz.

Westdt. Verl.
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Westdt. Verl.

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ZLB: 97/2116

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Abstract

In allen hochentwickelten Gesellschaften befindet sich die Anstaltspsychiatrie, die mehr als ein Jahrhundert dominierend war, im Rückzug und in Auflösung. Was an ihre Stelle tritt, ist unklar und umstritten. Die Untersuchung rückt das Verhältnis von Psychiatrie und Medizin in den Mittelpunkt. Als Ergebnis entsteht das Bild einer besser legitimierten Medikalisierung. Die reformierte Psychiatrie ist demnach - in auffallendem Gegensatz zur gemeindepsychiatrischen Reformprogrammatik - mehr als zuvor konventionelle Medizin geworden. Verschiedene theoretische Ansätze werden herangezogen, um die treibenden Kräfte hinter dieser scheinbar paradoxen Entwicklung aufzuspüren. difu

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285 S.

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