Wohnraumzwangswirtschaft in Deutschland. Anfänge, Entwicklung und Wirkung vom Ersten bis zum Zweiten Weltkrieg.

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Frankfurt/Main

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ZLB: 98/932

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Abstract

Im großen Brockhaus von 1935 heißt es unter Wohnraumzwangswirtschaft "Bezeichnung für das Wohnungsnotrecht, dessen Schaffung infolge der Auswirkungen der Wohnungsnot nach dem Weltkrieg notwendig wurde. Die betreffenden Reichsgesetze sind das Mieterschutzgesetz, das Reichsmietengesetz und das Wohnungsmangelgesetz". Hier zeigt sich, daß die Wurzeln unseres heutigen Mietrechts in den zwangswirtschaftlichen Regelungen liegen, die während und unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg auf den Gebieten der Mietpreisregulierung, des Kündigungsschutzes und der Wohnraumbewirtschaftung getroffen wurden. Die Betrachtung der Genese und Entwicklung dieser Regulierungen sowie deren praktische Umsetzungen und Einbettung in wirtschaftliche Zusammenhänge soll eine bisher nicht beachtete Gewichtung der Beweggründe ermöglichen. mabo/difu

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XXIX, 703 S.

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Europäische Hochschulschriften. Reihe 3 - Geschichte und ihre Hilfswissenschaften; 720