Sozialverwaltung im Reformprozeß. Verfassungsrechtliche und verwaltungswissenschaftliche Studie zur Modernisierung der Sozialverwaltung am Beispiel Nordrhein-Westfalens.

Duncker & Humblot
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Duncker & Humblot

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Berlin

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0561-6271

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ZLB: 97/2734

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FO

Zusammenfassung

Zentrale Kriterien für den Umbau der vielfach in Sonderbehörden zersplitterten Sozialverwaltung sind die Orientierung an einer qualitativ verstandenen Sozialpolitik, ihre Umsetzung durch eine einheitliche Landesverwaltung und die Einführung eines Verwaltungsmanagements. Der Band wendet sich zunächst der verfassungsrechtlichen Perspektive zu. Im Ergebnis formuliert die verfassungsrechtliche Analyse eine maßgebliche Programmatik für den neuen Aufgabenzuschnitt der Sozialverwaltung. Dabei zeigt sich zugleich, daß dem Verfassungsrecht keine institutionelle Garantie des Organisationsbestandes der gegenwärtigen Vielfalt der Landessozialbehörden zu entnehmen ist. Diese sozialverfassungsrechtlichen Reformdirektiven bilden neben anderen Direktiven einen maßgeblichen Bezugspunkt für die im zweiten Teil anschließenden verwaltungswissenschaftlichen Aussagen. Diese widmen sich zunächst dem Verhältnis von Sozialpolitik und Verwaltung, um die Notwendigkeit der Qualitätssteigerung durch Sozialpolitik "aus einer Hand", z.B. durch ein Landesamt, zu verdeutlichen. Eine solche Behörde sollte durch vertiefte Kooperation, gebündelte Kompetenz und umfassende Partnerorientierung geprägt sein. eh/difu

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133 S.

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Schriftenreihe der Hochschule Speyer; 123