Von Science-Fiction-Städten lernen. Szenarien für die Stadtplanung.

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Bonn

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ZLB: Kws 104/287

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Abstract

Trendfortschreibungen, Prognosen und Simulationen geraten bei der Vorhersage komplexer Systeme mit vielen Akteuren an ihre Grenzen. Auf Städte trifft dies besonders zu. Deshalb ließ das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung ein interdisziplinäres Team der BTU Cottbus-Senftenberg mit einer ungewöhnlichen Methode in die Zukunft der Städte blicken. Sie sollten prüfen, was Stadtpolitik und Stadtentwicklung von Science-Fiction lernen können. Science Fiction diskutiert häufig digital technisierte Welten. Ihre Autoren setzen sich mit gesellschaftlich relevanten Fragen wie Umweltzerstörung, Ressourcenmangel, sozialer Gerechtigkeit, mit Fragen der Herrschaft, Demokratie und Überwachung oder den Folgen künstlicher Intelligenz auseinander. Sie entwickeln Szenarien, wie unser Leben, unsere Gesellschaft, unsere Städte aussehen könnten, wenn gesellschaftliche Werte etwa zu mehr Überwachung führen. Während sich die Science-Fiction diesen Fragen stellt, gilt dies für die Stadtgesellschaft bisher erst in Anfängen.

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70 S.

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