Skinheads, Gothics, Rockabillies: Gewalt, Tod und Rock'n'Roll. Eine ethnographische Studie zur Ästhetik von jugendlichen Subkulturen.
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DE
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Hannover
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ZLB: 4-2006/579
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DI
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Abstract
In einer ethnographischen Arbeit werden die stilistischen Ausdrucksformen von Skinheads, Gothics und Rockabillies im Kontext ihrer gesellschaftlichen Rahmung untersucht. Mittels verdichteter Beschreibung, fotographischer Dokumentation und Stil-Analysen wird der expressiv-ästhetische Ausdruck von Gewalt und (Selbst)Destruktivität in Habitus, Auftreten, Kleidung und Musik jeweiligen Szene dargestellt. Die erkenntnisleitende Frage ist, aus der Binnenperspektive der Jugendlichen exemplarisch zu verstehen, warum sie sich derart inszenieren. Latente und manifeste Affinitäten zur Nazi-Ästhetik und zu rechten Tendenzen, die politische Positionierung, Männlichkeits- und Weiblichkeitsinszenierungen, das Geschlechterverhältnis und die Imitation vergangener Zeiten in Habitus und Stil von jungen Menschen in Retro-Subkulturen werden untersucht. In einem medienkritischen Rückblick wird die historische Entwicklung der jeweiligen Subkulturen nachgezeichnet. Dabei und aufgrund der qualitativen Forschungsergebnisse erweisen sich gängige Bilder von Skinheads, Gothics und Rockabillies als Klischees. In ausführlichen Portraits kommen die befragten Szeneangehörigen zu Wort. Um eine politisch-ideologische Instrumentalisierung jugendsubkultureller Ausdrucksformen zu vermeiden, bedarf es eines differenzierten Blicks jenseits von Verklärung, Dämonisierung und Verharmlosung, der die szeneimmanenten Widersprüche und Uneindeutigkeiten sichtbar macht und die Jugendsubkulturforschung vor neue methodische Fragen stellt. difu
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286 S.