Ursachen der Wanderungen im Hinblick auf die Eigendynamik und die Wechselwirkungen der internationalen und interregionalen demo-ökonomischen Prozesse.

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DE

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Köln

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0034-0111

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BBR: Z 700
ZLB: Zs 237-4
IRB: Z 1003
IFL: I 378

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Abstract

In dem Beitrag werden die wissenschaftlichen Ergebnisse der interdisziplinären Wanderungsforschung zu folgenden drei Themen zusammengefaßt: (1) In den Industrieländern führen die Wechselwirkungen zwischen ökonomischen und demographischen Prozessen zu einem immanenten strukturellen Geburtendefizit und zur Bevölkerungsschrumpfung. Die Folge ist ein dauerhafter Bedarf an Einwanderungen. In Deutschland steigt der zur Kompensation des Geburtendefizits erforderliche Einwanderungssaldo auf jährlich 400 000 - 500 000 Personen. (2) In den Entwicklungsländern führen die Wechselwirkungen zwischen den ökonomischen und demographischen Prozessen zu einem raschen, durch Geburtenüberschüsse verursachten Bevölkerungswachstum und zu einem steigenden Wanderungsdruck in die Industrieländer. (3) Industrie- und Entwicklungsländer sind nicht nur durch Wanderungen infolge von komplementären demographischen Defiziten bzw. Überschüssen, sondern auch durch eine zunehmende internationale ökonomische Verflechtung miteinander verbunden. Es wird dargestellt, wie sich das demographisch bedingte Problempotential von den Entwicklungsländern auf die Industrieländer überträgt. Der Beitrag schlägt eine an den Ursachen der Wanderungen orientierte Klassifikation der internationalen Wanderungen in vier Kategorien vor. - (n.Verf.)

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Raumforschung und Raumordnung

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Nr.5

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S.241-247

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