Südstadt, wat es dat? Kulturelle und ethnische Pluralität in modernen urbanen Gesellschaften am Beispiel eines innerstädtischen Wohngebietes in Köln.

PapyRossa Verlag
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Köln

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ZLB: 97/3817
BBR: A 13 291

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DI
S

Abstract

Die Kölner Südstadt ist zu einem multikulturell und multiethnisch sowie proletarisch-kölschen Milieu-Quartier im soziokulturellen Raum angewachsen. Zentrale Intention der Arbeit ist, den Gedanken der multikulturellen Gesellschaft zu hinterfragen und auf eine neue empirische und theoretische Grundlage zu stellen, insbesondere durch die Einbeziehung der intraethnischen kulturellen Heterogenität der "Einheimischen". Ethnizität wird so im umfassenderen Rahmen kulturell heterogener, moderner urbaner Gesellschaften betrachtet. Dies geschieht theoretisch vor allem durch die Verknüpfung von Ansätzen der Lebensstil- mit solchen der Migrationsforschung und empirisch durch die Untersuchung eines entsprechend kulturell und ethnisch differenzierten Stadtteils. Ziel ist es, die häufig naiv herangezogene Gleichsetzung von Multikulturalität mit Multiethnizität bzw. die Ableitung von kulturellem Pluralismus aus ethnischer Vielfalt zu überwinden. Die Arbeit bietet Einblicke in empirisch-konkrete soziale Beziehungen und Abgrenzungen sowie die lebensweltliche Perspektive der sozialen Stadtteilverflechtungen, u. a. durch die Untersuchung ethnischer Koloniebildungen von Arbeitsmigranten (italienisches und türkisches Quartier der Südstadt) und ihres Verhältnisses zum traditionellen Bürgertum und zur "kölschen" Unterschicht. sg/difu

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417 S.

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PapyRossa Hochschulschriften; 19