"... ein paar Schritte weiter, und man ist schon drinnen". Soziokulturelle Ankerzentren als neue soziale und kulturelle Räume in Wiener Stadtquartieren. Ein Entwurf.
Dérive, Verein für Stadtforschung
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Dérive, Verein für Stadtforschung
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AT
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Wien
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1608-8131
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2156814-5
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ZLB: Kws 100 ZB 6687
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Abstract
Die hohe soziale Verantwortung Wiens steht in engem Zusammenhang mit dem geförderten Wohnbau und seinen Instrumenten. Dabei nehmen die Stadtentwicklungsgebiete eine besondere Bedeutung ein: Zum überwiegenden Teil in peripheren Lagen und damit komplementär zu den vorwiegend zentrumsnahen Kultureinrichtungen, bieten sie im Sinne einer polyzentralen Stadt eine große Chance um den sozialen Anspruch mit dem kulturellen Selbstverständnis der Stadt zu verknüpfen. Geht es nach dem aktuellen Wiener Regierungsprogramm, so soll der "Ausbau von Ankerzentren als Basis für kulturelle Nahversorgung" stärker gefördert werden. "Mit den Mitteln der Kunst entstehen neue soziale Räume, die als "Anker" in den Bezirken Andockstellen für Neues und für das Weiterdenken von Bestehendem sein sollen". Der in diesem Zusammenhang recht neue Begriff des Ankerzentrums bezieht sich auf Einrichtungen wie das Kulturhaus Brotfabrik in Favoriten, das Soho im Sandleitenhof in Ottakring oder das F23 in Liesing. Der Artikel versteht sich als Diskussionsbeitrag, in dem Kultur mit dem sozialen Anspruch in Stadtentwicklungsgebieten zusammen gedacht wird.
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Dérive : Zeitschrift für Stadtforschung
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83
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46-49