Doc. Morris ante portas - zu Risiken und Nebenwirkungen der Niederlassungsfreiheit des Art. 48 EG für das Berufsrecht der Apotheker.
Heymann
Zitierfähiger Link:
Keine Vorschau verfügbar
Datum
2007
item.page.journal-title
item.page.journal-issn
item.page.volume-title
Herausgeber
Heymann
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Köln
Sprache
ISSN
0012-1363
ZDB-ID
Standort
ZLB: 4-Zs 61
BBR: Z 121
BBR: Z 121
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Die Internet-Apotheke Doc. Morris ist zum Robin Hood der Gesundheitsbranche avanciert. Mit den Pfeilen des Gemeinschaftsrechts im Köcher sucht sie überkommene pharmazeutische Ordnungsstrukturen aufzubrechen. Die als Kapitalgesellschaft verfasste Anbieterin hat jüngst mit behördlichem Segen die Pforten ihrer ersten Präsenz-Apotheke in Saarbrücken geöffnet und damit die deutsche Apothekerschaft in helle Aufregung versetzt. Was für die einen eine Kriegserklärung an die heilberufliche Kultur pharmazeutischer Aufgabenwahrnehmung ist, bedeutet für die anderen eine Überwindung eines anachronistischen ständischen Zulassungssystems. Der Beitrag untersucht die europarechtlichen Implikationen der ministeriellen Zulassungsentscheidung und des sog. apothekenrechtlichen Fremdbetriebsverbots. Er kommt zu dem Ergebnis, dass die Behörde mit der Erlaubniserteilung ihre gemeinschaftsrechtliche Verwerfungskompetenz überschritten hat. difu
item.page.description
Schlagwörter
Zeitschrift
Deutsches Verwaltungsblatt
Ausgabe
Nr. 1
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
S. 10-18