Die Verwendung sozialwissenschaftlichen Wissens und die neue Definition der Politikberatung.

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Berlin

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ZLB: 95/478-4

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Abstract

Die Aussagen zu den Möglichkeiten und Grenzen der wissenschaftlichen Politikberatung basieren im wesentlichen auf Erfahrungen aus dem zwischen 1982 und 1989 laufenden DFG-Schwerpunktprogramm "Verwendungszusammenhänge sozialwissenschaftlicher Ergebnisse", in dessen Rahmen in knapp 30 Projekten unterschiedliche Beispiele der Wissensverwendung in Politik, Verwaltung und Gesellschaft untersucht wurden. Verschiedene Modelle zum Verhältnis von Theorie und Praxis, Konzepte einer "angewandten Sozialforschung" sowie die seit den 60er Jahren zu verzeichnende "Versozialwissenschaftlichung" der Gesellschaft werden angerissen. Ausführlicher wird auf seit dem 18. Jahrhundert geltende Leitvorstellungen von Wissenschaft und Praxis, auf die Ideen der Kritischen Theorie und des Kritischen Rationalismus, auf einige wissenschaftszentrierte Praxiskonzeptionen sowie auf einige Thesen zur Neudefinition der Politikberatung eingegangen. irs/difu

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S. 43-53

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Graue Reihe; 6