Untersuchung der Festigkeitseigenschaften von fünf verschiedenen Lehmen in Abhängigkeit von unterschiedlichem Wassergehalt während der Herstellung im Hinblick auf die Anwendung bei tragenden Baukonstruktionen.

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DE

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Hannover

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ZLB: 96/762

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Zusammenfassung

Über den Lehm und seine bautechnischen Eigenschaften ist für heutige Ansprüche relativ wenig geschrieben worden. Der Lehmbau ist auch heute noch kompliziert; er erfordert "Fingerspitzengefühl" und "Handfertigkeit". Im Zuge des wirtschaftlichen Aufschwungs und des Bevölkerungswachstums brauchte man festere und leicht industrialisierbare Baustoffe wie: Beton, Stahl und Kunststoffe. Der Lehm war aufgrund seiner relativ geringeren Festigkeit, der Wasseranfälligkeit und der Arbeitsintensität in den Hintergrund der Bautätigkeiten getreten. Erschwerend kommt hinzu, daß es in der Lehmverarbeitung kaum Kenndaten über seine Zusammensetzung und die sich hieraus ergebende Modellierung des Lehms gibt. In der Regel wird lediglich festgestellt, daß der Lehm entweder zu fett oder zu mager war. Fetter Lehm ist schwer zu verarbeiten und neigt im Verlauf der Trocknung zu Schrumpfrissen, und magerer Lehm ist zu lose und klebt aus dem Grunde schlechter. Ziel der Arbeit ist es, fünf unterschiedliche Lehme auf ihre baustofftechnischen Eigenschaften zu untersuchen. Vor allem werden diese Lehme auf ihre Druckfestigkeit hin getestet. Im Mittelpunkt der Arbeit steht der "Stampflehm", mit dem hauptsächlich Lehmwände hergestellt werden. sg/difu

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117 S.

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