Bahnhof - (stadt)gesellschaftlicher Mikrokosmos im Wandel. Eine "neue kulturgeographische" Analyse.

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Oldenburg

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IfL: Z 0467 - 22

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Bahnhöfe sind Bahnanlagen mit mindestens einer Weiche, an denen Züge beginnen, enden, ausweichen oder wenden dürfen. Jenseits dieser bahnamtlichen Bestimmung kann ein Bahnhof aber noch viel mehr sein: Verkehrsknotenpunkt, Dienstleistungszentrum, Profan- oder Repräsentationsbau, Treffpunkt, Symbol für Technik und Fortschritt, Arbeitsstätte, Ort sozialer Auseinandersetzungen, Ameisenhaufen, Sinnbild für Abschied und Wiedersehen oder auch Aushängeschild von Städten und Bahngesellschaften. Diesem "Mehr" wendet sich die Autorin in ihrer Studie zu. (Groß)Bahnhöfe werden dabei als Kristallisationspunkte und Bühnen gesellschaftlicher Verhältnisse und (Trans)Formationsprozesse betrachtet. Neben einer historischen Rekonstruktion der Architektur- und Kulturgeschichte von Großbahnhöfen erfolgt eine Auseinandersetzung mit der heutigen Umstrukturierung von Bahnhöfen in Deutschland. Aus einer diskurstheoretischen Perspektive werden Bahnhofskonzeptionen der Deutschen Bahn AG auf die ihnen inhärenten Stadt-, Menschen- und Gesellschaftsbilder untersucht. Als eine der ersten Arbeiten in der deutschsprachigen "neuen Kulturgeographie" liefert die Untersuchung einen Einblick in diese Denk- und Arbeitsweise.

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261 S.

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Wahrnehmungsgeographische Studien; 22