Fernwärme nach Maß in der Innenstadt. Klimaschutz.

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Schwäbisch-Hall

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0723-8274

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ZLB: Kws 740 ZB 6798

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Abstract

Bereits seit 2009 treibt der Versorgungs- und Bäderbetrieb der rund 25.000 Einwohner zählenden nordrhein-westfälischen Stadt Verl den Ausbau eines Fernwärmenetzes voran. Basis der Planungen war eine Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2008 und die daraus abgeleitete Empfehlung eines Fernwärmeverbundes, um den Wärmebedarf der Gebäude von rund 5.000 Megawattstunden (MWh) pro Jahr zu decken. Versorgt wird das Fernwärmenetz durch verschiedene Wärmequellen, über die in dem Beitrag berichtet wird. Insgesamt acht Millionen Euro investierte die Stadt Verl in den Fernwärmebetrieb, gefördert mit Mitteln aus dem Energieeffizienzprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sowie dem Förderprogramm Progress NRW. Heute sind rund 160 Haushalte und zahlreiche öffentliche wie kirchliche Einrichtungen an das Fernwärmenetz angeschlossen. Mit der nachhaltigen Wärmeversorgung werden derzeit 2.700 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart - und es werden immer mehr, weil der Ausbau des Netzes anhält. Das Versorgungsnetz der Stadt Verl zeigt auf, welchen Nutzen der Ausbau der Wärmeversorgung mit sich bringt. Es gilt als einzigartiges Modellprojekt für eine autarke kommunale Energieversorgung.

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Der Gemeinderat

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Nr. 5

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S. 40-41

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