Verwaltungsrechtliche und verwaltungshistorische Fragen der Umbenennung von Straßen und Entziehung von Ehrenbürgerschaften. Zugleich ein Beitrag zum Umgang der Kommunen mit den langen Schatten der Vergangenheit.
Kohlhammer
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Kohlhammer
item.page.orlis-pc
DE
item.page.orlis-pl
Stuttgart
item.page.language
item.page.issn
0029-859X
item.page.zdb
item.page.orlis-av
ZLB: R 622 ZB 1139
item.page.type
item.page.type-orlis
RE
relationships.isAuthorOf
Abstract
Straßen, Plätze und Parks sind öffentliche Foren, die zu Begegnung und Kommunikation einladen. Zugleich bieten sie eine begehbare Folie, auf der die jeweils regierenden Herrschaftsverhältnisse gespiegelt und prägende Persönlichkeiten geehrt werden. Insbesondere die Zeitenwenden von 1945 und 1989 hatten demgemäß einen Schildersturm zur Folge. Kommunen versuchen mit der posthumen Aberkennung von Ehrenbürgerschaften, Distanz zwischen sich und den Schatten der Vergangenheit zu schaffen. Dieser Prozess wird durch den Wandel der Geschichtsschreibung befördert und beschäftigt bis heute Verwaltungs- und Verfassungsgerichtsbarkeit. Sowohl die Straßenumbenennung als auch die Entziehung der Ehrenbürgerschaft wirft dabei eine Vielzahl von Fragen des Allgemeinen Verwaltungsrechts auf.
Description
Keywords
Journal
die Öffentliche Verwaltung
item.page.issue
Nr. 15
item.page.dc-source
item.page.pageinfo
S. 643-654