Wohnbedingungen und ihre subjektive Wahrnehmung in Ostdeutschland 1990-1997.
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DE
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Berlin
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ZLB: 98/4313-4
BBR: C 26 154
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Abstract
Die Wohnverhältnisse der Ostdeutschen haben sich seit 1990, verglichen mit den DDR-Bedingungen, positiv entwickelt. Der Wohnungsbestand hat sich erhöht, die Ausstattung konnte bereits umfangreich verbessert werden. Mit der Entwicklung zeigen sich die Menschen in diesem Lebensbereich überwiegend zufrieden. Gleichwohl unterscheiden sich die Wohnverhältnisse in Ostdeutschland auch 1997 noch von denen in Westdeutschland: Die Wohnungen im Osten sind im Durchschnitt in schlechterem baulichen Zustand, sie sind älter, kleiner und geringerwertig ausgestattet. Der Anteil selbstnutzender Eigentümer ist weit niedriger. Unter Berücksichtigung des geringeren Einkommens und minderen Wohnstandards der Ostdeutschen hat die Mietbelastung zwischenzeitlich das westdeutsche Niveau erreicht. Erste soziale Differenzierungen nach westlichem Muster traten durch neue, komfortablere Wohnangebote und Qualitätsverbesserungen im Wohnungsbestand ein. Insgesamt war die Entwicklung im Wohnbereich bis 1997 weitgehend durch politische Ziele und Entscheidungen geprägt, die die Transformation des staatlichen Zuweisungssystems in ein marktwirtschaftlich orientiertes Regelsystem gewährleistete. Dadurch folgte die Entwicklung im Wohnungsbau und Wohnungswirtschaft noch nicht dem Angebot-Nachfrage-Mechanismus, so daß neben Leerständen im defizitären Standard einerseits und im gehobenen, teuren Standard andererseits, im bezahlbaren Durchschnittsstandard noch ein Nachfrageüberhang existiert. difu
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44 S.
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Veröffentlichungen der Abteilung Sozialstruktur und Sozialberichterstattung; FS III 97-409