Vorzüge eines Up-Stream-Ansatzes zur Regulierung von CO2-Emissionen im Verkehrsbereich. Replik auf den Beitrag von P. Michaelis in der ZUR 10/2006, S. 449-455.
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DE
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Baden-Baden
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0943-383X
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ZLB: 4-Zs 4358
IRB: Z 1830
IRB: Z 1830
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Abstract
P. Michaelis hat in seinem ZUR-Beitrag von Oktober 2006 "CO2-Emissionslizenzen für Kraftfahrzeuge" den vom Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) präsentierten Vorschlag zum Aufbau eines CO2-Emissionsrechtehandels im Bereich der Kraftfahrzeughersteller zur Diskussion gestellt. Besondere Brisanz erhält dieser Vorschlag vor dem Hintergrund des jüngsten Vorstoßes der EU-Kommission, die spezifischen CO2-Emissionen der Neufahrzeuge in der EU auf durchschnittlich 120 bzw. 130 g CO2 pro km zu begrenzen. Bisher herrscht allerdings keine Klarheit darüber, welchen Beitrag die einzelnen Hersteller zur Erreichung dieses Durchschnittsziels leisten müssen. Der von Michaelis propagierte sog. Hersteller- bzw. Mid-Stream-Ansatz in Verbindung mit einer Anhebung der bestehenden Ökosteuer stellt dabei eine Möglichkeit der effizienten Umsetzung des EU- Vorschlags dar. Sicherlich sprechen einige Argumente für eine derartige Herangehensweise, doch empfehlen die Autoren des Artikels nach Abwägung der jeweiligen Vor- und Nachteile die Anwendung eines sog. Up-Stream-Ansatzes, wie er von Fifo Köln in Zusammenarbeit mit ifeu Heidelberg, Fraunhofer ISI und Prof. Dr. Bergmann in einem Gutachten für das Umweltbundesamt entwickelt wurde. Hierbei wird die jeweils in den Markt eingebrachte Menge an Kraftstoffen bereits auf der Ebene der Kraftstoffhändler und -produzenten einem Zertifikatregime unterworfen. difu
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Zeitschrift für Umweltrecht
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Nr. 5
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S. 242-243