Arbeit für den Krieg. Herrschaftsmechanismen in der Rüstungsindustrie des "Dritten Reiches". Arbeitseinsatz, Sozialpolitik und staatspolizeiliche Repression bei den Reichswerken "Hermann Göring" im Salzgitter-Gebiet 1937/38 bis 1945.

Steinweg
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Braunschweig

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ZLB: 94/2331

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Abstract

Die Studie bietet die Darstellung der Funktionsweise der nationalsozialistischen Herrschaft, um am Beispiel eines Zentrums der Rüstungsproduktion die komplexen Mechanismen zu untersuchen, mit denen das "Dritte Reich" in seiner alltäglichen Herrschaftspraxis sowohl Unterdrückung und Verfolgung praktizierte als auch mit Duldung und Zustimmung rechnen konnte. 1937 begann der Bau der Reichswerke "Hermann Göring", die innerhalb weniger Jahre zu den größten Rüstungsbetrieben des "Dritten Reiches" zählten. Für die Errichtung und die Rüstungsfertigungen der Reichswerke zog der Konzern mehrere Zehntausend Arbeiter, vor allem aus dem europäischen Ausland, heran, die in den meisten Fällen unfreiwillig ihrer Arbeit nachgingen. Die Studie befaßt sich mit dem "Arbeitseinsatz", der Sozialpolitik und der Strategie und Praxis der Unterdrückung in den Rüstungsbetrieben während der Aufrüstung und des Zweiten Weltkriegs. Die Reichswerke konnten trotz des ständig beklagten Mangels an Arbeitskräften in ihren Bemühungen um die Beschaffung von (Zwangs-) Arbeitern und die Steigerung ihrer Arbeitsleistungen erhebliche Erfolge aufweisen. sg/difu

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607 S.

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