Zum Beispiel Halle (Saale): auf der Suche nach neuen Wegen beim Stadtumbau. Kongress "Aktuelle Herausforderungen im Stadtumbau Ost".
Hammonia
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Hammonia
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DE
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Hamburg
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0939-625X
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ZLB: 4-Zs 613
BBR: Z 143
BBR: Z 143
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Abstract
Anlässlich des Kongresses "Aktuelle Herausforderungen im Stadtumbau Ost" der Bundestransferstelle Stadtumbau Ost in Halle/Saale wurde besondere Aufmerksamkeit auf die Aufwertung des Stadtteils Glaucha gerichtet. Modellcharakter hat Halle/Saale auch, weil die Stadt besonders stark vom Bevölkerungsrückgang betroffen ist. Während sie 1990 noch 310.000 Einwohner zählte, sind es heute nur noch 230.000, und im Jahr 2025 werden es voraussichtlich noch etwa 205.000. Besonders dramatisch fällt die Abnahme in den Plattenbaugebieten Neustadt, Silberhöhe und Heide-Nord aus. Der in dem Beitrag vorgestellte Stadtteil Glaucha dagegen ist ein gründerzeitlich geprägtes Quartier am südlichen Rand der Innenstadt. Ein hoher Leerstand, ein schlechter Ruf und ein hoher Sanierungsbedarf prägten das Viertel. Im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) wandelte sich das Bild. Mittlerweile werden zahlreiche Häuser von (meist privaten) Investoren modernisiert, und für die sanierten Wohnungen lassen sich Mieten von bis zu 6,30 Euro pro Quadratmeter durchsetzen. Erreicht wurde dies durch ein erfolgreiches Altbaumanagement. Die Stadt setzte einen Eigentümermoderator ein, der sich um die Vernetzung der Quartiersakteure kümmert. Zudem konzentrierte sie die vom Land Sachsen-Anhalt zur Verfügung gestellten Sicherungsmittel auf den Stadtteil Glaucha. Im Interesse einer Gesamtbetrachtung der Stadt sollen aber die Innenstadt und die Großsiedlungen nicht gegeneinander ausgespielt werden. In den Plattenbausiedlungen sind weitere Abrissmaßnahmen unabdingbar und es müssen Wege gefunden werden, gemeinsam mit der Wohnungswirtschaft bestimmte nicht entwicklungsfähige Quartiere vom Markt zu nehmen. Eine Lösung der Altschuldenfrage ist hierfür dringend notwendig.
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Die Wohnungswirtschaft
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Nr. 1
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S. 22-23