Quartiermanagement zur Entwicklung von Neubauquartieren in benachteiligten Stadtteilen.

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Bochum

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ZLB: 4-2005/853

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Abstract

Aus der Analyse verschiedener Anwendungsbeispiele von Quartiermanagement bei der Aufwertung von Bestandsquartieren, (in Berlin und in Bamberg) und der Entwicklung des Neubauquartiers Rieselfeld in Freiburg werden 12 Bausteine bestimmt, mit deren Hilfe das Instrument Quartiermanagement strukturiert und an die Anforderungen der Neubauquartiersentwicklung angepasst werden kann. Im Kern von Quartiermanagement stehen die drei Bausteine "Aktivierung der Bewohner", "Kooperation und Koordination" und "Initiierung und Umsetzung von Projekten". Den inhaltlichen und organisatorischen Rahmen von Quartiermanagement bilden die Bausteine Leit- und Handlungsziele, Organisationsstruktur, Finanzierung und Prozessbegleitende Evaluation. Der Quartiermanagementprozess ergänzt und verändert den klassischen Entwicklungsprozess von Neubauquartieren, vor allem dadurch, dass der Kreis der beteiligten Akteure erweitert wird und Entscheidungsabläufe transparenter werden. Durch die Integration der lokalen Akteure und der Bewohner bereits in der Planungs- und Bauphase des Quartiers und die Entwicklung und Umsetzung von Projekten zur tatsächlichen Gestaltung des Quartiers bereits in der Planungsphase, verknüpft Quartiermanagement die drei Entwicklungsphasen des Quartiers - Planung, Bau und Etablierung - und macht so den Entwicklungsprozess umsetzungsorientierter. Der Quartiersentwicklungsprozess stellt hohe Anforderungen an die beteiligten Akteure. Insbesondere auf Seiten der Kommune und der Investoren müssen Entscheidungs- und Handlungsstrukturen überprüft und den Erfordernissen kooperativer Arbeitsformen angepasst werden. Die Einbindung externer Beratung ist daher sinnvoll. goj/difu

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71 S.

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InWIS-Berichte; 30