Die Elektrizitätswirtschaft in der Europäischen Union. Institutionelle und materielle Aspekte.
Nomos
Zitierfähiger Link:
Keine Vorschau verfügbar
Datum
1997
item.page.journal-title
item.page.journal-issn
item.page.volume-title
Herausgeber
Nomos
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Baden-Baden
Sprache
ISSN
ZDB-ID
Standort
ZLB: 98/1201
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
DI
Autor:innen
Zusammenfassung
Da die Elektrizitätswirtschaft der EU nicht von den Verträgen über die Montanunion und Euratom geregelt wird, finden die allgemeinen Vorschriften des EG-Vertrages (EGV) auf dem Elektrizitätssektor Anwendung. Daß die EU überhaupt auf diesem Sektor tätig wird, findet nunmehr in dem durch den Unionsvertrag neu eingeführten Art. 3 t EGV eine weitere Absicherung. Die EU hat allerdings auf diesem Sektor keine ausschließlichen Kompetenzen; sie muß die Gesetzgebung der Mitgliedstaaten beachten, die angesichts der unterschiedlichen Ressourcen von ausschlaggebender Bedeutung ist. Zu den Grundprinzipien der EU-Elektrizitätspolitik gehören die Stromversorgungssicherheit, die Gewährleistung der öffentlichen Dienstpflichten und die Prinzipien der Transparenz und Nichtdiskriminierung, des Umweltschutzes und des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts. Ein Binnenmarkt für Strom hat sich noch kaum entwickelt; durch den Erlaß einer entsprechenden Richtlinie wurde jedoch schon versucht, einen Konsens herzustellen. Die Richtlinie ist jedoch insoweit gemeinschaftsrechtswidrig, als sie keinen freien Handel mit der Ware Strom vorschreibt. Die sekundärrechtlichen elektrizitätsbezogenen Regelungen sind aber flexibel genug ausgestaltet, um eine gewisse Öffnung der Strommärkte zu ermöglichen. lil/difu
item.page.description
Schlagwörter
Zeitschrift
Ausgabe
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
116 S.
Zitierform
Freie Schlagworte
Stichwörter
Deskriptor(en)
Serie/Report Nr.
Schriften des Europa-Instituts der Universität des Saarlandes - Rechtswissenschaft; 15