Regionalökonomische Effekte des Tourismus in deutschen Nationalparken.
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DE
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Bonn
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ZLB: 2010/2378
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Abstract
Pro Jahr besuchen ca. 50,9 Millionen Menschen die deutschen Nationalparke und bewirken damit einen Bruttoumsatz von rund 2,1 Milliarden Euro. Dies entspricht etwas mehr als 69.000 Arbeitsplätzen, die vom Tourismus in Nationalparken abhängig sind. 20,6 Prozent der Besucherinnen und Besucher sind "Nationalparktouristen im engeren Sinne". Für sie ist das Schutzgebiet ein wichtiger Grund für den Aufenthalt in der Region. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Geographie der Universität Würzburg, die das Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Auftrag gegeben hat. Für fünf deutsche Nationalparke wurde die Bedeutung des Tourismus für die jeweilige regionale Wirtschaft bestimmt und mittels einer Hochrechnung abgeschätzt, wie sich die Gesamtsituation bundesweit darstellt. Die Ergebnisse der Studie belegen, dass der mit Nationalparken verbundene Tourismus einen beachtlichen wirtschaftlichen Beitrag für die Region leisten kann. Damit tragen Nationalparke auch zum Erhalt und zur Entwicklung langfristiger Arbeitsmarktpotenziale bei. Die Studie gibt detaillierten Aufschluss über Besucherstrukturen und Motivation von Gästen in den Nationalparken Deutschlands. Die Ist-Analyse enthält wertvolle Hinweise für eine nachhaltige Tourismusentwicklung im Umfeld der Nationalparke, die gleichermaßen den Schutzzielen, den Ansprüchen der Gäste und der Wettbewerbsfähigkeit der Schutzgebietsregion gerecht wird.
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186, IV S.
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Naturschutz und Biologische Vielfalt; 76