Nanoeisen spaltet Chlorgifte. In-situ-Altlastensanierung mit Hilfe der Nanotechnik.

Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.

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Frankfurt/Main

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0933-3754

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ZLB: 4-Zs 5887
BBR: Z 551

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Abstract

Böden und Grundwasserleiter, die mit chlorierten Kohlenwasserstoffen (CKW) wie Perchlorethylen (Per) belastet sind, finden sich in Deutschland häufig. Ein neues in-situ-Verfahren, das in dem Beitrag vorgestellt wird, nutzt Nanopartikel aus Eisen, um Böden zu entgiften. Anwendung fand das Verfahren in Bornheim südlich von Köln, wo unter einem Baumarkt eine gefährliche Altlast lag. In rund 20 Metern Tiefe sind Boden und Grundwasser mit krebserregendem Per verseucht. Mehrere Tonnen der Schadstoffe gelangten 30 Jahre lang durch eine Großwäscherei und Reinigung in den Boden und haben sich seither über einige Quadratkilometer ausgeweitet. In Bornheim zeigte sich, wie hartnäckig CKW-Schäden sind. Bereits seit 14 Jahren wird die Bodenluft abgesaugt und das darin enthaltene Per an Aktivkohle adsorbiert. Außerdem wurden zwei Anlagen installiert, die das verseuchte Grundwasser fördern und über Aktivkohle reinigen. Doch um die Altlast mit diesen Methoden vollständig zu beseitigen, müsste noch weitere 50 Jahre lang saniert werden. Daher wird jetzt die Nanotechnik genutzt, um Boden und Grundwasser zu sanieren. Über Bohrungen werden winzige Eisenpartikel tief in den Boden eingebracht, die den Chlorkohlenwasserstoff direkt im Boden (in situ) in unbedenkliche Stoffe spalten. difu

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Entsorga-Magazin

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Nr. 1/2

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S. 39-40

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