Porzellanarbeiterschaft und punktuelle Industrialisierung in Nordostoberfranken. Der Aufstieg der Arbeiterbewegung und die Ausbreitung des Nationalsozialismus im Bezirksamt Rehau und in der kreifreien Stadt Selb 1895-1936.

Rabenstein
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Rabenstein

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Bayreuth

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ZLB: 92/2933

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DI
S

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In Nordostoberfranken fand seit ca. 1880 in Selb und dem Umland eine punktuelle Industrialisierung im Bereich der Porzellanherstellung statt. Der Autor skizziert in diesem Rahmen die Entstehung der gewerkschaftlichen und politischen Arbeiterbewegung seit 1895 und die Bedingungen der Machtübernahme der NSDAP sowie ihre Versuche, sich politisch zu legitimieren. Die monoindustrielle Entwicklung und die schlechten Arbeitsbedingungen in der Porzellanindustrie sowie die Zuwanderung von Arbeiterfamilien, die zur Auflösung der alten agrarischen Sozialstruktur beitrug, führten zu einer vergleichsweise starken Stellung der Arbeiterparteien und dazu, daß Selb zur Hochburg der KPD in Bayern wurde. Die NSDAP, die lange eine Splitterpartei darstellte, konnte sich erst 1932 bei den Stadtratswahlen als die Interessen bürgerlicher Schichten vertretende Gruppierung durchsetzen. Auch aufgrund der Stagnation der Porzellanindustrie blieb die Zustimmung der Industriearbeiterschaft zum NS-Regime gering. Abschließend werden zum Vergleich weitere punktuell industrialisierte Orte in Bayern herangezogen. mneu/difu

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XIX, 340 S.

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Bayreuther Arbeiten zur Landesgeschichte und Heimatkunde; 7