Analyse regionaler Risiko- und Resilienzfaktoren in Deutschland. Endbericht zum Forschungsauftrag der KfW.

Förtsch, Mona/Frei, Xenia/Kremer, Anna/Ragnitz, Joachim
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Datum

2021

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DE

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München

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EDOC
GU

Zusammenfassung

Im Gutachten wird regionale Resilienz auf Kreisebene anhand von drei unterschiedlichen Schocks untersucht: die Auswirkungen der globalen Finanzkrise im Jahr 2009, die Wirkung einer lokal begrenzten Naturkatastrophe und den Effekt regionaler Arbeitsmarktschocks. Das Untersuchungsdesign basiert auf einer literaturgestützten Definition von Resilienz als Vulnerabilität einerseits und Regenerationsfähigkeit andererseits. Das Konzept der Resilienz wird umfassend erläutert. Im Basismodul des Gutachtens wird die Resilienz deutscher Kreise vor dem Hintergrund der globalen Finanzkrise 2009 untersucht. Anhand der Erholungsin- tensität und der Erholungsdauer wird untersucht, welche Faktoren dazu beitragen, dass sich das reale Bruttoinlandprodukt (BIP) eines Kreises gut und schnell wieder er- holt. Dabei finden wir eine deutliche Diskrepanz zwischen den Kreisen sowohl bei der Dauer der Erholung in Folge der Finanzkrise, als auch bei der Vollständigkeit. Das Basismodul wird um zwei Zusatzmodule ergänzt. Der Jahrhundertsturm LOTHAR, welcher zum Ende des Jahres 1999 besonders in Süddeutschland wütete, hatte nur in besonders stark betroffenen Orkanregionen einen negativen Einfluss auf das BIP. Dies zeigt gleichzeitig, dass die betroffenen Kreise gegenüber einem (starken) Sturm mit geringeren Windstärken resilient waren. Lediglich bei extrem hohen Windstärken wird die Wirtschaft beeinträchtigt. Im Zusatzmodul „Resilienz regionaler Arbeitsmärkte“ wird die Auswirkung lokaler Arbeitsmarktschocks untersucht. In Folge eines zeitlich und räumlich begrenzten Schocks auf den lokalen Arbeitsmarkt, bspw. durch die Insolvenz eines großen Unternehmens, erweisen sich deutsche Kreise als wenig vulnerabel und daher als resilient. Eine räumlich differenzierte Analyse zeigt eine höhere Vulnerabilität für Süddeutschland, während Nord-Westdeutschland weniger regenerationsfähig zu sein scheint.

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82

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Serie/Report Nr.

ifo Dresden Studien; 86

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