Professionalisierung für oder gegen den Klienten? Ein soziologischer Erklärungsversuch zur beruflichen Motivation von Heimerziehern.

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SEBI: 79/4608

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Zusammenfassung

Auch wenn sich diese Untersuchung in ihrem empirischen Teil auf österreichische Heimerzieher beschränkt, werden gleichzeitig generell die Auswirkungen einer Statusdifferenz bei Sozialisatoren für die Sozialisationswirkungen deutlich und damit Probleme totaler Institutionen herausgearbeitet, deren Personal nur unzureichend in die Gesellschaft integriert ist. Unter diesem erweiterten Blickwinkel muß die Fragestellung des Beitrages auch auf verschiedene totale Institutionen der Sozialarbeit und Sozialpädagogik in der Bundesrepublik Deutschland übertragen werden. Für die Sozialisation von Kindern und Jugendlichen im Heim ist nämlich die gesellschaftliche Integration des Heimerziehers von entscheidender Bedeutung, da in der Heimerziehung vor allem über diese Bezugsgruppe eine Vorbereitung des Sozialisanden auf das gesellschaftliche Normen- und Wertsystem erfolgen muß. st/difu

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Schlagwörter

Heimerzieher, Sozialpädagogik, Motivation, Berufsrolle, Statusdifferenzierung, Sozialstatus, Sozialwissenschaft

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In: Kreutz, Henrik u. a.: Empirische Sozialarbeitsforschung, Sozialwissenschaftliche Grundlagen für die Praxis des Sozialarbeiters und Sozialpädagogen.Hrsg.: Kreutz, Henrik; Landwehr, Reinhard; Wuggenig, Ulf, Rheinstetten: (1978), S. 221-231, Tab.; Lit.

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Heimerzieher, Sozialpädagogik, Motivation, Berufsrolle, Statusdifferenzierung, Sozialstatus, Sozialwissenschaft

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