Zunehmende Ausländerzahlen als Problem der Raumordnungspolitik.
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BBR: M 2271
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Zusammenfassung
Der Aturo erläutert regionalisierte demographische Modellrechnungen unter besonderer Berücksichtigung der Ausländer- und Geburtenentwicklung und internationaler Wanderungsverflechtungen. Danach ist aufgrund der Altersselektivität der Wanderungen selbst bei einem jährlichen Rückwanderungssaldo von 75.000 Ausländern mit einem relativ - bei ausgeglichenem, positivem Saldo auch absolut - stärkeren Anstieg des Anteils dieser Gruppe an der Gesamtbevölkerung zu rechnen. Die Ausländer leben hauptsächlich in Verdichtungsräumen und stellen somit ein raumordnungspolitisch wirksames Konfliktpotential dar (Beispiel: räumliche Segregation induziert soziale Spannungen). Dieser Entwicklung ist nach den Vorstellungen der Ministerkonferenz für Raumordnung durch eine restriktive Zuwanderungspolitik gegenzusteuern, mehr noch durch eine aktive Integrationspolitik. Guünstig würde sich eine Infrastrukturpolitik auswirken, die unter Beachtung der regionalen Strukturen und Entwicklungsperspektiven Versorgungskonzepte zum Inhalt hätte, vor allem im Bereich Jugendinfrastruktur. Eine Politik mit dem Ziel der Integrationserleichterung für nachwachsende Generationen empfiehlt sich insbesondere in Regionen mit hoher Auslnderkonzentration. BfLR
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Bevölkerung/Gesellschaft, Politik, Ausländer, Sozialgruppe, Bevölkerungsentwicklung, Sozialstruktur, Raumplanungspolitik, Infrastrukturpolitik
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Unabhängige Zeitschrift für Sozialpolitik, Berlin 31 (1982)Nr.8, S.177-178, Tab., Lit.
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Bevölkerung/Gesellschaft, Politik, Ausländer, Sozialgruppe, Bevölkerungsentwicklung, Sozialstruktur, Raumplanungspolitik, Infrastrukturpolitik