Internationale Steuerungszentralen. Die führenden Städte im System der Weltwirtschaft.

Selbstverl.
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Selbstverl.

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DE

Erscheinungsort

Nürnberg

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ZLB: 97/903
BBR: X 448/29

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Zusammenfassung

Mit dem Aufkommen der Volkswirtschaftsregionen im 19. Jahrhundert gingen aus zentralen Orten der höchsten Hierarchiestufe wirtschaftliche Steuerungszentralen hervor. Vor dem Hintergrund der weltwirtschaftlichen Transformation stellt sich die Frage, ob auch in ökonomischen Weltsystemen solche Knotenpunkte existieren oder sich gegenwärtig in der Genese befinden, die danach als internationale oder globale Steuerungszentralen zu interpretieren wären. Ziel der Arbeit ist es, die Präsenz und Entwicklungsgeschichte derartiger Wirtschaftsentwicklungen im heutigen Weltsystem empirisch nachzuweisen. Der Begriff "Steuerungszentralen" wird aus dem Zentrumsbegriff der Geographie, der sich auf die Zentralität von Orten bezieht, weiterentwickelt. Bevor in der Arbeit ein Instrumentarium zur Erforschung von Steuerungszentralen entwickelt wird, werden Theorieansätze vom wirtschaftsgeographischen Blickwinkel aus diskutiert. Es folgt ein theoretisch-konzeptioneller Systemansatz, mit dessen Hilfe Steuerungszentralen als funktionale Subsysteme von Weltwirtschaften analysiert werden können. Der wissenschaftliche Ansatz wird exemplarisch auf Nordamerika, Westeuropa und Japan angewandt. Diese drei Steuerungs- bzw. Triadenregionen werden auf vier Ebenen betrachtet; analysiert werden ihre Produktionszentralen, ihre Finanzzentralen, Dienstleistungszentralen sowie die Zentralen der internationalen Politik. sg/difu

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282, LXII S.

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Nürnberger wirtschafts- und sozialgeographische Arbeiten; 49