Reiseführer durch die Moderne. Hundert Jahre "Großstadt-Dokumente".

Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
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Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung

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DE

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Berlin

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0174-3120

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ZLB: 4-Zs 2995
BBR: Z 472
IRB: Z 1337
TIB: ZN 9864

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Abstract

Ende 1904 erschienen in Berlin die ersten Bände der Reihe "Großstadt-Dokumente". Insgesamt kamen unter der Regie des Schriftstellers Hans Ostwald 50 Monographien mit mehr als 5.000 Textseiten heraus. In dem Beitrag werden die soziologischen Leitmotive der Schriftenreihe vorgestellt: die Zuordnung fremder Menschen zu sozialen Typen, die Ermutigung des Stadtbewohners zum Rollenspiel, die Professionalisierung krimineller und anderer unkonventioneller Tätigkeiten, der Aufschwung der Populärkultur, die Herausbildung modernen Formen des Wir-Gefühls. Während die frühen Vertreter der deutschen Soziologie eine Vereinheitlichung von Lebenslagen in Klassen und Ständen unterstellten, interessierten sich die Autoren der Großstadt-Dokumente für die Pluralisierung der Lebensstile in der urbanen Gesellschaft. difu

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WZB-Mitteilungen

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Nr. 106

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S. 15-19

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