Mehr Komfort, weniger Schimmel, gleiche Kosten. Lüftungen im Neubau und bei der Wohngebäudesanierung.

Hammonia
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Bandtitel

Herausgeber

Hammonia

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Hamburg

Sprache

ISSN

0939-625X

ZDB-ID

Standort

ZLB: Kws 510 ZB 6884
BBR: Z 143

Dokumenttyp (zusätzl.)

Zusammenfassung

Gut gedämmte Häuser benötigen wenig Wärmeenergie, aber dafür eine Lüftung. Sie verhindert Schimmel und verbessert das Raumklima. Lüftungen sind auch in älteren Bestandsbauten in den ostdeutschen Städten keine Unbekannten. Nur waren sie dort meist passiv. Ein einfacher Schacht reichte, um den in den Wohnungen entstandenen Unterdruck zu nutzen und so verbrauchte Luft abzuführen. Dafür bedurfte es aber einer nicht ganz dichten Gebäudehülle, durch die ausreichend Luft nachströmte. Moderne Lüftungen funktionieren mechanisch. Alle wesentlichen Normen für den Lüftungsbau in Neubau und Bestand finden sich in der DIN 1946, Teil 6. In der Norm sind vier Grundlüftungsprinzipien aufgeführt: Lüftung zum Feuchteschutz (FL); Mindestlüftung (ML); Grundlüftung (GL); Intensivlüftung (IL). Seit der Einführung der Wärmeschutzverordnung 1995 (WSVO 95) gilt, dass auch bei Abwesenheit des Nutzers und geschlossenen Fenstern keine kritische Raumluftfeuchte mit dem Risiko der Schimmelbildung auftreten darf. Im Wohnungsbau technisch gut umsetzbar sind nach wie vor die zentralen Lüftungsanlagen. Vor diesem Hintergrund werden in dem Beitrag zwei Beispiele für die Nachrüstung der Lüftungsanlagen im Zuge von energetischen Sanierungsmaßnahmen bei Plattenbautentypen WBS 70 im brandenburgischen Oranienburg und dem sächsischen Freiberg vorgestellt.

Beschreibung

Schlagwörter

Zeitschrift

Die Wohnungswirtschaft

Ausgabe

Nr. 3

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Seiten

S. 38-40

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