Psychische Erkrankungen im ländlichen Raum - eine GIS-unterstützte Analyse.
Chmielorz
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Publisher
Chmielorz
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DE
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Wiesbaden
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1616-0991
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ZLB: Kws 155 ZB 6780
BBR: Z 123
IRB: Z 952
TIB: ZA 3249
IFL: Z 1343
BBR: Z 123
IRB: Z 952
TIB: ZA 3249
IFL: Z 1343
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Abstract
Es wurde untersucht, welche Risikofaktoren, bekannt aus Studien in städtischen Gebieten, in einem ländlichen Gebiet Einfluss auf stationäre Aufnahmezahlen zeigen. Die stationären Aufnahmedaten aus den Jahren 2006-2009 (Erstdiagnose "Schizophrenie" und "affektive Störungen") aus dem Einzugsgebiet der psychiatrischen Klinik des BKHs Günzburg wurden ermittelt. Die Zusammenhänge zwischen den Aufnahmezahlen und Gemeindedaten wurden in Karten dargestellt und im Rahmen eines negativ-binomialen Regressionsmodells errechnet. Die Aufnahmezahlen sinken mit steigendem Bevölkerungswachstum, steigender Einwohnerdichte, steigenden Einkünften bzw. einem steigenden Anteil von Grünflächen. Höhere Aufnahmezahlen lassen sich erkennen bei steigendem Pendlersaldo, steigender Einkommensungleichheit und Arbeitslosigkeit, sowie bei steigendem Anteil von Verkehrsflächen. Risikofaktoren aus dem ökonomischen Bereich zeigen vergleichbare Ergebnisse wie in städtischen Gebieten. Ein deutlicher Unterschied trat bei der Einwohnerdichte auf, bei welcher eine gegenläufige Tendenz zu den Städten auftrat. Dieser Effekt könnte durch unterschiedliche soziale Strukturen entstehen. Interessanterweise zeigten sich Zusammenhänge im Bereich der Landnutzung, ein Thema, das in dieser Form noch kaum untersucht wurde.
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Journal
Flächenmanagement und Bodenordnung
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Nr. 3
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S. 137-142