Liegt die Zukunft auf dem Wasser? Hausboote & schwimmende Häuser in Deutschland.

Dresbach, Dieter
Deutscher Städte- und Gemeindebund
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Datum

2018

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Herausgeber

Deutscher Städte- und Gemeindebund

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Berlin

Sprache

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Dokumenttyp (zusätzl.)

EDOC

Zusammenfassung

Das Wohnen auf dem Wasser ist längst keine Ausnahme mehr. Schwimmende Häuser unterscheiden sich vom Hausboot dadurch, dass sie keinen Antriebsmotor, keine Ruderanlage, keinen Steuerstand und keine Navigationsausrüstung besitzen. Sie sind ortsfest und es gelten höhere Anforderungen bezüglich Sicherheit, Ver- und Entsorgung, Erschließungsmaßnamen sowie Zuwegung von Feuerwehr und Rettungsdiensten. Auch muss Klarheit darüber bestehen, ob einem schwimmenden Haus oder einem Hausboot eine Wohnadresse zugewiesen werden kann. Obwohl Hausboote und schwimmende Häuser zum Teil immer noch als Luxus-Eigenheim angesehen werden, füllen sie inzwischen mehrere nachvollziehbare Lücken. In den Niederlanden, wo generell mit dem Problem der Wohnungsnot pragmatischer umgegangen wird, gibt es etwa 15.000 dieser schwimmenden Wohnungen, während in der Bundesrepublik Deutschland bisher lediglich 250 vorhanden sind. In vier Bundesländern wird die Baugenehmigung dem wasserrechtlichen Genehmigungsverfahren untergeordnet, in einem ist es umgekehrt und in den anderen Bundesländern ist sowohl eine Baugenehmigung als auch eine wasserrechtliche Genehmigung erforderlich. In dem Beitrag wird zum Thema Genehmigungsverfahren vorgeschlagen, Bebauungspläne aufzustellen, damit für Interessent und Investor ein Höchstmaß an Rechtssicherheit gegeben ist.

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Schlagwörter

Zeitschrift

Stadt und Gemeinde digital

Ausgabe

Nr. 3

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

S. 40-41

Zitierform

Stichwörter

Serie/Report Nr.

Sammlungen