Zum Umgang mit Großsiedlungen in Großbritannien.

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DE

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ZLB: 98/2169-4
IfL: 1994 B 292 - 17
BBR: C 26 225

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Zusammenfassung

Die in den 50er und 60er Jahren errichteten großen Wohnsiedlungen dienten in Großbritannien von Anfang an als sozialer Wohnungsbau für die unteren Einkommensgruppen: zuerst Arbeiterfamilien, später zunehmend Arbeitslose, kinderreiche Familien, Alleinstehende mit Kindern und Ausländer. Aufgrund der einseitigen Bewohnerstruktur und der mangelnden finanziellen Mittel der Städte, in deren Besitz diese Wohnsiedlungen waren, verfielen diese in den 70er und 80er Jahren und wurden zu Problemgebieten. Trotz architektonischer Veränderungen an den Gebäuden und Umgestaltungen an den Außenanlagen, deren Zustand teilweise für das antisoziale Verhalten der Bewohner und die hohe Kriminalitätsrate dort verantwortlich gemacht worden war, entwickelte sich das Image der großen Wohngebiete immer mehr zum Negativen. Die Autorin analysiert die grundlegenden Förderprogramme zur Rettung der Großsiedlungen, deren Schwerpunkt sich von den baulich- gestalterischen hin zu sozial-ökonomischen Maßnahmen verlagert hat und bei denen verschiedene Formen der Bewohnerbeteiligung eine wichtige Rolle spielen. Am Beispiel von zwei Siedlungen aus verschiedenen Teilen des Landes (Castle Vale in Birmingham und Wester Hailes in Edinburgh) werden unterschiedliche Strategien der Revitalisierung veranschaulicht. irs/difu

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S. 31-42

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Graue Reihe; 17