Regierungs- und Verwaltungsprobleme in einem neuen Bundesland. Vortrag anläßlich der Eröffnung des Sommersemesters 1994.

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Speyer

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ZLB: 95/1465

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S
KO

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Abstract

In der Rede von Kurt Biedenkopf wird im wesentlichen der Anpassungsprozeß, den das Land Sachsen zu bewerkstelligen hatte und auch immer noch hat, beschrieben. Die Gründungsphase ist in Sachsen abgeschlossen (Verfassungsdebatte, Regierungsaufbau, Gebietsreform, Konsolidierung der 1579 Gemeinden, Abbau der Überbesetzung im öffentlichen Dienst, Umgestaltung der öffentlichen Verwaltung), und seit dem 1. Januar 1995 ist der zweite Abschnitt auf dem Weg zur Normalisierung begonnen worden, der bis zum Jahre 2005 reicht und durch den Solidarpakt definiert ist. Die wirkliche Dimension des Anpassungsprozesses wird vom Ministerpräsidenten an einem kleinen Beispiel besonders deutlich gemacht: von 100 000 Beschäftigten in der Braunkohle sind heute noch 25000 beschäftigt, und ähnlich verhält es sich in der Textilindustrie: ebenfalls von ehemals 100000 Beschäftigten sind heute sogar nur noch 17000 beschäftigt. Ähnliches gilt für die Wirtschaft und den gesamten Sozialbereich. "Die Menschen wollten die Veränderung, aber sie hatten nicht das Wissen dafür. Im Westen hat man das Wissen für die neue Ordnung, aber man wollte keine Veränderung. Dieses Zusammentreffen zweier ... Denkstrukturen kennzeichnet bis heute den Prozeß der Einheit" (S.22). sg/difu

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37 S.

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Speyerer Vorträge; 26