Führungskräfte unter Sparzwang. Drei-Länder-Tagung 1997 in Heidelberg.

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Baden-Baden

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ZLB: 2000/2366

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KO

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Abstract

Angesichts der Welle kommunalverfassungsrechtlicher Reformen, interessiert es, wie sich mit dem Vordringen des "süddeutschen Modells" exekutiver Führerschaft des direkt gewählten, Verwaltung und Rat leitenden Hauptverwaltungsbeamten die Rolle und die Situation der Wahlbeamten geändert hat und ob es vergleichbare Entwicklungen in Österreich und der Schweiz gibt. Tendenziell vollzieht sich auch dort eine Flexibilisierung der Amtsdauer kommunaler Führungskräfte. Unübersehbar ist die Tendenz, formale Managementkenntnisse und speziell Versiertheit in modernen Verfahren der Reorganisation und des Budgetmanagements zu verlangen. Mit dem zweiten Thema soll über "Strategie und Praxis der Einsparung in öffentlichen Haushalten" ein Erfahrungsaustausch stattfinden. Dabei zeichnen sich drei generalisierbare Tendenzen der drei Länder ab. Man kann das New Public Management (NPM) umfassend oder eher selektiv betreiben. Die einen sehen es als umfassendes Modell an, das auch ohne akute Sparzwänge zu realisieren wäre, weil es Gewinne im Hinblick auf das "tripple E of Economy, Effectiveness and Efficieny" verspricht; für sie bieten die fiskalischen Zwänge eine günstige Gelegenheit zur Realisierung des Modells. Andere übernehmen nur einzelne Elemente des NPM, um dringend erforderliche Einsparungen und Re-Allokationen zu erzielen und zu rechtfertigen. Der allgemein geäußerten Skepsis gegenüber einer nur betriebswirtschaftlichen Rationalität entsprechen die verfahrensmäßigen Empfehlungen, Sparstrategien nicht allein externen Beratern zu überlassen, sondern Empfehlungen mit der Verwaltungsführung zu diskutieren; auch die verwaltungsinterne Aufgabenkritik kann nur Entscheidungsvorbereitung für die Politik, speziell die Vertretungskörperschaft sein. Umfassende Beteiligung aller Betroffenen bei administrativen Reorganisationen und Personaleinsparungen ist unverzichtbar. goj/difu

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99 S.

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Schriftenreihe der Deutschen Sektion des Internationalen Instituts für Verwaltungswissenschaften; 24