Gibt es noch ein Ruhrgebiet? Wissenschaftliche Untersuchung.

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Essen

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ZLB: 2002/797-4

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Abstract

Vor dem Hintergrund der Zentralitätsveränderungen im Ruhrgebiet wird der Frage nachgegangen, inwieweit man unter analytischen Gesichtspunkten noch von einem homogenen Ruhrgebiet sprechen kann. In dem empirischen Teil der Arbeit wurde geprüft, inwieweit es Divergenzen zwischen den verschiedenen Formen der Wahrnehmung des Reviers gibt, ob noch tragende Gemeinsamkeiten existieren, die einen Zusammenhalt dieses Raumes gewährleisten, ob eine Außenauflösung oder eine Verschmelzung des Ruhrgebiets mit anderen Regionen beobachtet werden kann und ob dieser Raum sich in Teilgebiete auflöst. In Anlehnung an die Regionalforschung wird von der These ausgegangen, dass in dem Maße, wie das Homogenitätsprinzip als Abgrenzungskonzept zurücktritt, das Verflechtungs- bzw. Funktionalitätskriterium immer mehr an Bedeutung gewinnen muss. Verschiedene territoriale Abgrenzungen des Ruhrgebietes werden erläutert. Im Analyseteil werden verschiedene Daten zur Abgrenzung von wirtschaftsstrukturellen Funktionalregionen eingesetzt. Das Basisjahr 1987 wird mit Daten des Jahres 1988 verglichen, um Veränderungen und Entwicklungen aufzeigen zu können. Im Mittelpunkt steht eine Regionalisierung auf der Grundlage von Berufspendlerdaten. Überlegungen und Schlussfolgerungen zu den möglichen wirtschaftspolitischen Konsequenzen der vorgefundenen Strukturveränderungen schließen die Untersuchung ab. kl/difu

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109 S.

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Schriften und Materialien zur Regionalforschung; 6