Wohnungsfinanzierung und intergenerationelle Vermögensbildung. Wohnungspolitik zwischen Markt, Familie und sozialem Auftrag.

Linde
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Linde

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Wien

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BBR: B 13 935

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Abstract

Der Verf. beleuchtet sein Thema zunächst von drei Seiten: den Haushalt als individuellen Nachfrageträger und Investor, den Staat als Gestalter der Rahmenbedingungen und Fördergeber sowie den Markt als Ort der Preisbildung und Ressourcenallokation. Die zentrale (neuartige) Fragestellung des Buches betrifft die optimale Verteilung der Wohnungsausgaben und der Eigentumsbildung des einzelnen Haushalts im Zeitablauf (Lebenszyklusansatz) sowie die Auswirkung steigender Zinsen auf die Wohnungsbauinvestitionen (Zinselastizität): Während im Mietwohnungssektor von einem Rückgang auszugehen ist (negative Elastizität), der höchstens durch staatliche Förderung etwas kompensiert werden kann, deuten die theoretischen Überlegungen und die empirischen Befunde im Eigenheimsektor auf eine unelastische Nachfrage bis hin zu leicht positiver Elastizität. Der Grund liegt in den höheren Wertsteigerungserwartungen, da höhere Zinsen fast immer mit entsprechend schneller steigenden Bau- und Bodenpreisen einhergehen ("Flucht in die Sachwerte"). Die besondere Bedeutung von elterlichen Vermögensübertragungen zeigt sich daran, dass sie die Ansparzeit bis zum Eigentumserwerb durchschnittlich um 13 Jahre verkürzen. In den abschließenden wohnungspolitischen Schlußfolgerungen, speziell auf Österreich zugeschnitten, wird der Mietkauf als Ansparoption für die Wohneigentumsbildung besonders hervorgehoben. - Os.

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452 S.

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