Der Bedeutungswandel von Accounting Rate-Abkommen im Zuge der Strukturveränderungen auf dem Markt für internationale Telekommunikationsdienstleistungen.

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Bonn

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ZLB: 2002/949

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DI

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Abstract

Die Arbeit befasst sich einleitend mit den ökonomischen und rechtlichen Rahmenbedingungen der internationalen Telekommunikation, vor allem mit der Erfassung der Angebotsseite des Marktes für die grenzüberschreitende Telekommunikation. Ausgehend von der ordnungspolitischen Behandlung des Marktzutritts im Bereich der Fest- und Satellitennetzinfrastruktur auf internationaler Ebene durch die EU und in den wichtigsten Vorreiterstaaten der Liberalisierung werden die wesentlichen marktstrukturellen Veränderungen nachgezeichnet. Die Preisarten, die in der internationalen Telekommunikation eine Rolle spielen, werden typologisiert und die Grundzüge der einzelstaatlichen Preisregulierung werden erläutert. Nach einer Einführung zur historischen Entstehung der Accounting Rate-Abkommen mit einer historischen Betrachtung bis in die 90er Jahre widmet sich der Autor den verschiedenen Ausprägungen des grenzüberschreitenden Wettbewerbs mit dem Infrastrukturwettbewerb im Mittelpunkt, wobei mögliche Konsequenzen für die Funktionsfähigkeit der Accounting Rate-Abkommen beleuchtet, Reaktionen der etablierten Netzbetreiber im Hinblick auf die Aufrechterhaltung ihrer dominanten Position behandelt und Überlegungen zur Preisbildung bei oligopolistischen Marktstrukturen angestellt werden. Diskutiert werden Argumente im Hinblick auf die Dringlichkeit von Reformen und zur optimalem Ausgestaltung von Zwischenpreissystemen, die u. a. die Reorganisation der Telekommunikationsinfrastruktur, die Auffindung einer effizienten Netzzugangspreisregel, die Bestimmung der Netzkosten und die Übertragung von Aufsichtsbefugnissen an eine Regulierungsinstitution umfassen. Die Schlussfolgerungen werden mit den vorgeschlagenen und umgesetzten Reformen der ITU, des GATS, der Vereinigten Staaten und der EU verglichen. goj/difu

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XIII, 155 S.

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