Kind und Aggression. 15. Fortbildungstagung der Landesarbeitsgemeinschaft für Erziehungsberatung Nordrhein-Westfalen vom 29. bis 30. Mai 1969 in Minden (Westfalen).

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1970

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Sozialisation und Aggression gehören zusammen, da ohne die letztere keine neue Rolle übernommen werden kann. Aus Behinderungen der Sozialisation erwächst andererseits destruktive Aggression. Die Massenphänomene aggressiver Entladungen bei Jugendlichen haben dagegen die Funktion lustgetönter Gewissensentlastung. Die Kultur- und Gesellschaftsordnung reagiert ihreseits agressiv neophobisch gegen alle Versuche, eine nichtrepressive Kultur durchzusetzen. Die Sozialisationsvorgänge in der industriellen Gesellschaft sind durch Spannungsgegensätze zwischen kollektiver Aggression und Unreife, zwischen Akzeleration und Retardation sowie instituioneller Rückständigkeit und offen ausbrechendem Lebensgefühl belastet.

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Fürth i.Bayern, Eigenverlag (1970) 83S.,

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Tagungsberichte der Landesarbeitsgemeinschaft; 3DJI-Dok.; 2/70

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