Entlassen aus dem Untertanenverband. Die Amerika-Auswanderung aus Mecklenburg-Strelitz im 19. Jahrhundert.

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Osnabrück

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ZLB: 98/1097

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DI

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Abstract

Im Deutschland des 19. Jahrhunderts stieg die überseeische Auswanderung, insbesondere in die Vereinigten Staaten, zur Massenbewegung auf. Ihre Hauptausgangsräume verlagerten sich vom Südwesten in den agrarischen Nordosten. Mecklenburg-Strelitz hatte dort eine besonders starke Wanderungsintensität, mit fest eingeschliffenen transatlantischen Wanderungstraditionen und einer nicht minder dichten transatlantischen Kommunikation. Ausgewertet werden u.a. die Personendaten von rund 16000 Auswanderern, die in Mecklenburg-Strelitz "aus dem Untertanenverband entlassen" wurden, um ihr Glück in der Neuen Welt zu suchen. Im Mittelpunkt stehen die konkreten Lebenssituationen der wichtigsten Auswanderergruppen, vor allem der Kontraktarbeiter in den Gutsbetrieben des platten Landes. Mikrokosmos der individuellen Lebenswelt und Makrokosmos von Wirtschafts- und Gesellschaftsentwicklung werden zusammengeschlossen, die Geschichte der Auswanderung wird eingebettet in den Gesamtzusammenhang der Entwicklung von Bevölkerung und Wanderung, Gesellschaft und Wirtschaft im Mecklenburg-Strelitz des 18. und 19. Jahrhunderts. difu

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325 S.

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Studien zur historischen Migrationsforschung; 3