Entwicklung eines Werkzeugs zur Optimierung der Einsatzsteuerung bei Gefahrstofffreisetzungen in Stadtgebieten. Schlussbericht zum Forschungsvorhaben. (Titel auf Umschlag: CT-Analyst. Ausbreitungsprognose bei Gefahrstofffreisetzung in bebauter Umgebung).
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DE
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Bonn
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ZLB: Kws 736/32
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Abstract
Beschrieben wird ein Instrument, mit dem im Fall eines Störfalls oder eines terroristischen Anschlags mit Freisetzung von Gefahrstoffen sofort sichere Vorhersagen zur Zeit-Raum-Struktur des Gefahrengebiets innerhalb komplexer städtischer oder industrieller Bebauung gemacht werden können. Das Werkzeug sollte exemplarisch für das Gebiet der Hamburger Innenstadt entwickelt und seine Eignung anhand von Ausbreitungsexperimenten in diesem Gebiet nachgewiesen werden (Pilotprojekt Hamburg). Die bisher im Bevölkerungsschutz verwendeten Modelle zur Ausbreitungsvorhersage von Gefahrstoffen in der Atmosphäre sind üblicherweise nicht in der Lage, den Einfluss von Gebäuden, Straßenzügen etc. auf den Ausbreitungsvorgang angemessen zu berücksichtigen. Tatsächlich hängt jedoch in Städten die Ausbreitung der Gefahrstoffe entscheidend von der jeweiligen Bebauungsstruktur ab. Die komplexeren Modelle aus der Wissenschaft boten bisher ebenfalls keine brauchbare Alternative, da für die Durchführung eines Modelllaufs erheblich mehr Zeit als die wenigen Minuten benötigt wird, die dem Einsatzleiter für seine Entscheidungsfindung zur Verfügung stehen. Fortschritte auf den Gebieten Numerische Mathematik, Wissenschaftliches Rechnen und Hardwareentwicklung haben nun jedoch neue Möglichkeiten eröffnet. Das neue Störfall-Einsatzinstrument basiert auf einem sehr leistungsfähigen Strömungs- und Transportmodell, dessen Anwendung zu Ergebnissen führt, die mit dem Hilfsprogramm (Concentration Transport Analyst) dargestellt werden können. Die Einsatzleitung bekommt damit ein schnelles, einfach handhabbares, die komplexe Wirklichkeit aber dennoch realistisch beschreibendes Werkzeug in die Hand, das sie bei ihren schwierigen Entscheidungen unterstützt.
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277 S.
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Forschung im Bevölkerungsschutz; 18