Menschen mit geistiger Behinderung in Wohnfamilien.

Mainz
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Mainz

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Aachen

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ZLB: 95/2167

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DI

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Abstract

Behinderte Menschen geraten heute zunehmend ins Hintertreffen. Ihre Wohn- und Lebenssituation ist oft nicht zufriedenstellend. Das Modell der Wohnfamilien, in denen erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung in familienorientierter Wohnform zusammenleben, und zwar in Gruppen von bis zu zehn Personen mit einem betreuenden Ehepaar, hat sich aus dieser Notsituation entwickelt. Anliegen der Autorin ist die exemplarische Darstellung und Analyse eines Wohnmodells, welches sich zu einer eigenständigen Konzeption entwickelt hat. Nach der Erläuterung grundlegender Begriffe wie "geistige Behinderung" und "Lebensqualität", wird im Hauptteil der Studie das Wohnfamilienmodell anhand der "Lebenshilfe Kleve" umfassend dargelegt. Strukturelle Besonderheiten dieser Form des Wohnens werden mit herkömmlichen verglichen. Dazu wurden sowohl die subjektiven Erfahrungen der Wohnmitglieder als auch der betreuenden Mitarbeiter ermittelt und ausgewertet. Abschließend erfolgt eine aktuelle Diskussion über die zukünftige Betreuung alter und schwerstbehinderter Menschen in Wohnfamilien. mabo/difu

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297 S.

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